Aus dem Buch der Namen, Kapitel 5: 17 bis 21 17 Alle Söhne und Töchter segneten das Kind, und seiner Lebensgeschenke waren viele. 18 Ein Bogen aus Eiche und Silber von seinem Onkel, 19 Ein scharfer Blick und ein scharfes Gehör von seiner Tante, und vom Rest: Glück, Verstand und Schnelligkeit. 20 Doch kein Lebensgeschenk erhielt der Junge von Malekai, dem Betrüger. 21 Und der Fürst der Morgendämmerung war höchst unmutig.

Das Buch der Namen, Kapitel 18: 31 bis 50 31 Und zu dieser Zeit strich der junge Himmelsjäger durch die Wälder mit seinem Begleiter Julan, 32 Bekannt als einer der weisesten und fähigsten unter den sterblichen Jägern. 33 Eines Tages trafen sie auf den Großen Bullen und D'orion sprach: „Was ist dies für eine wilde und hasserfüllte Kreatur, mit Hufen aus Obsidian und Augen aus Feuer?“ 34 Julan erwiderte: „Mit dem Großen Bullen ist nicht zu spaßen. Wir müssen einen anderen Pfad finden.“ 35 Doch D'orion wollte die Kreatur jagen und schwor, aus seinem Fell einen Mantel zu machen.

36 Drei Monde lang folgten sie seinen Spuren, schliefen am Tag und pirschten durch die Nacht. 37 Schließlich fanden sie den Bullen am Rand des Firmaments. 38 Die Bestie war in die Ecke getrieben und warf sich auf sie. 39 Der sterbliche Jäger war zu langsam und stürzte zu Boden, 40 Sein Schädel zerschmetterte unter den schweren Hufen aus Obsidian.

41 D'orion griff nach seinem großen Bogen, Sehnsucht, und streckte die Bestie mit einem Pfeil direkt durchs Herz nieder. 42 Und, wie versprochen, fertigte er aus dem Fell einen Mantel, dunkel wie die Nacht.

43 Als Malekai den Kadaver fand, war er zutiefst verärgert. 44 Er brachte den Kopf seines Begleiters an der Leiche des gefallenen Jägers Julan an 45 Und hauchte dieser Hülle das Wort des Lebens ein. 46 Diesen Stiermann sandte er dann aus, um D'orion zu jagen und ihn für seine Arroganz zu bestrafen. 47 Und mit ihm sandte er die Söhne Julans 48 Und die Söhne der Söhne Julans.

49 Arkon sprach zu Malekai: „Warum tust du dies? Warum machst du Jagd auf meinen Sohn?“ 50 Der Gott des Betrugs erwiderte: „Dies ist mein Lebensgeschenk. Der Jäger darf niemals vergessen, wie es sich anfühlt, gejagt zu werden.“

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Laut Legende wurde der Minotaurus vom Prinzen Malekai, dem Fürst der Schatten, geschaffen, Prinz D'orion, dem Himmelsjäger, zum Trotz. Wie alle großen Schöpfungsgeschichten ist auch diese nicht erwiesen und höchst umstritten. Bekannt über dieses Volk stierköpfiger Wilder ist, dass sie in schriftlichen Überlieferungen zum ersten Mal als Sklaven adeliger Elfenfamilien in der Hochelfenstadt Aelfmuire auftauchen. Die Minotauren wurden als Beschützer, Kämpfer und Lasttiere eingesetzt, erkämpften sich im Himmlischen Krieg jedoch ihre Freiheit und leben seitdem am Rande der zivilisierten Gesellschaft.

Viele glauben, dass die Minotauren keine fühlenden Wesen sind, doch sie irren sich gewaltig. Es stimmt allerdings, dass sie nicht in der Lage sind, die geläufige Sprache zu sprechen, sondern sich mit kehligen Lauten verständigen, die nur von anderen ihrer Art verstanden werden. Minotauren fahren schnell aus der Haut, verzeihen nur sehr langsam und scheinen unfähig zu sein, einfache Gefühle wie Freude, Gnade oder Reue zu zeigen. Grausam und blutdürstig stammen aus ihren Reihen einige der wildesten Grubenkämpfer und brutalsten Kriegsfürsten.

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