ÜBER DAS MOSCHUSSCHWEIN

Die Ballade von Barlots Sieg

Eines Nachts brach Barlot auf, im Frühling
Ein Reittier suchte er
Reiten wollte er im Ring
Fehlte nur ein tierischer Verbündeter.

Beim Tierausbilder seine Augen schweiften hin und her
Er sah das perfekte Schwein
Zehn Silberstücke zahlte er
„Sieg“, rief er, „sei mein!“

Durch das Tor die beiden schossen voller Hetze
Barlots Herz für den Kampf bereit
Das Schwein er trieb zum Feste
Das Biest hingegen floh, nicht zu sehen weit und breit.

„Oh weh“, klagte der arme Barlot
„Ein berittener Krieger werde ich nie sein
Das Leben eines Händlers steht mir bevor
Mit dem sanften Sieg ich nenne mein.“

Beladen mit Waren, das treue Schwein
Stürmen tat es auf den Dorfplatz,
Ungezähmt es war, durch die Luft flog die Ware mein ...
... welch ein Rabatz.

So möge vielleicht eine traurigere Fabel enden
Im Angesicht eines geringeren Meeraners wir uns befänden
Doch Barlot liebte den Geruch von Schinken
Und Sieges guten Geschmack ließ er sich munden.

Vom Angriffsschwein übers Packschwein zum Jauseschwein: Ein Gemeinschaftswerk Von Richter dem Weisen, Barde von Lumiere

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