ÜBER SUMPFBÄREN

Das Buch der Schatten, Kapitel 2: 4 bis 20

4 Die Himmel weinten ob Ihres Verscheidens und der Boden erzitterte vor Qual. 5 Die Stille des Winters ward gebrochen und Kreaturen, die schlummerten, fanden keine Ruh‘. 6Sie erwachte müde und hungrig. 6 Ihre Höhle ward grau von Frost und ihre Augen waren kalt und hungrig. 7Sie wanderte einen Mond lang, doch Essen – fand sie keines. 8 Sie fand einen Hauch des Geruchs vom Blute 9 und fand unter dem Großen Baum ein Mahl, kürzlich verblutet doch nicht kalt. 10Bevor sie sich daran mästen konnte, erschien ihr Cousin. 10 Er flüsterte ihr zu 11 „Versagen deine Augen, Schwester? Wie könntest du dich am Fleische unserer Mutter mästen?“ 12 Kallisto brüllte, zornig und verwirrt, denn ihr Cousin sprach in der Zunge der Menschen, 13 die alle guten Kreaturen als Sprache der Falschheit kannten. 14Doch dies war keine Falschheit, denn Gaea war tot. 15 Ihre Augen endlich geöffnet, schrie sie in Pein. „Es ist mein Fehler! Während ich schlummerte, erschlug Sie ein Feind.“ 16 und ihr Cousin versucht‘ vergeblich ihr zu widerraten. 17„Niemals mehr sollt‘ ich zurückkehren zu meiner Höhle. Niemals mehr sollt‘ ich schlummern durch den Winter. 18 Denn unsere Mutter hat uns verlassen und der Frühling wird nicht zurückkehren.“ 19

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